Security-Header-Prüfung
Wir laden die Antwort-Header einer öffentlichen URL (ohne Inhalt) und prüfen die Schutz-Header einzeln.
Einige der wirksamsten Schutzmaßnahmen im Web sind einfache HTTP-Antwort-Header, einmal auf dem Server gesetzt. Die Prüfung lädt die Antwort-Header einer öffentlichen URL, folgt Weiterleitungen bis zur endgültigen Seite und prüft sie einzeln:
- Strict-Transport-Security lässt Browser nur HTTPS verwenden.
- Content-Security-Policy begrenzt, woher Skripte und andere Ressourcen geladen werden dürfen, und mit
frame-ancestors, wer die Seite einbetten darf. - X-Content-Type-Options: nosniff verhindert, dass Browser Dateitypen raten.
- Referrer-Policy bestimmt, wie viel von der URL an andere Sites weitergegeben wird.
- Permissions-Policy schaltet Browserfunktionen ab, die die Site nicht nutzt.
- Cross-Origin-Opener-Policy isoliert die Seite von Fenstern, die sie öffnet.
Außerdem werden in Server oder X-Powered-By offengelegte Softwareversionen markiert. Das Ergebnis ist eine Checkliste, keine Sicherheitsnote: Header sind eine Schutzschicht unter vielen.
Häufig gestellte Fragen
Warum gilt HSTS unter sechs Monaten als schwach?
Browser merken sich die HTTPS-Pflicht nur max-age Sekunden lang. Sechs Monate bis ein Jahr sind die übliche Empfehlung und Voraussetzung für die Preload-Listen der Browser.
Wird X-Frame-Options noch gebraucht?
Die CSP-Direktive frame-ancestors ersetzt es in modernen Browsern. Hier zählt jede der beiden als Frame-Schutz.
Sendet das Tool etwas anderes als eine normale Anfrage?
Nein. Es sendet pro Weiterleitungsschritt eine gewöhnliche GET-Anfrage, liest nur die Header und schließt die Verbindung.
Verwandt
- HTTP-HeaderIhre Anfrage-Header und die Antwort-Header jeder öffentlichen URL.
- Weiterleitungs-PrüfungEiner URL Hop für Hop mit Statuscodes folgen.
- TLS-Zertifikat prüfenDas Zertifikat eines Servers, seine Kette und sein Ablaufdatum.
- DNSSEC-PrüfungDS, DNSKEY und Signaturen: Ist die Vertrauenskette intakt?