MAC-Adress-Abfrage
Die erste Hälfte einer MAC-Adresse nennt die Organisation, für die der Block registriert ist. Abgefragt in unserer Kopie des IEEE-Registers.
Eine MAC-Adresse (zum Beispiel 00:1A:2B:3C:4D:5E) identifiziert eine Netzwerkschnittstelle im lokalen Netz. Ihre ersten 24, 28 oder 36 Bit sind ein Organisationskennzeichen, das die IEEE Registration Authority an Hersteller vergibt. Das Präfix verrät also, wer die Schnittstelle hergestellt – oder zumindest den Block registriert – hat.
Die Abfrage nutzt unsere Kopie des IEEE-Registers (MA-L-, MA-M- und MA-S-Blöcke), längster Treffer zuerst: Ein kleiner Block innerhalb eines größeren gehört seinem eigenen Inhaber.
Zwei Bits im ersten Byte ändern die Bedeutung. Ist das Bit lokal verwaltet gesetzt, hat Software die Adresse gewählt, nicht ein Hersteller: Moderne Smartphones und Laptops nutzen solche zufälligen Adressen im WLAN, um nicht verfolgbar zu sein. Ist das Multicast-Bit gesetzt, handelt es sich um eine Gruppenadresse, nicht um ein Gerät.
Häufig gestellte Fragen
Ist eine MAC-Adresse im Internet sichtbar?
Nein. MAC-Adressen bleiben im lokalen Netzsegment; Websites sehen sie nie. Diese Abfrage ist für Adressen gedacht, die Sie im Router, in einem Switch oder in einem Log gefunden haben.
Warum zeigt mein Handy in jedem Netz eine andere MAC?
Datenschutz: iOS, Android und Windows verwenden standardmäßig pro WLAN eine zufällige, lokal verwaltete Adresse.
Verrät der Hersteller die Gerätemarke?
Er verrät, wer den Block registriert hat – oft der Hersteller des Netzwerkchips, nicht die Marke auf dem Gerät.